Streitschlichter

Was ist ein Streitschlichter?

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Die Streitschlichter-Gruppe an unserer Schule existiert seit über 20 Jahren.
Streitschlichter - das sind Schüler, die in einem 40-stündigen Lehrgang zum MEDIATOR (so lautet der Fachbegriff für Streitschlichter) ausgebildet werden. Wenn du gern selbst Streitschlichter werden möchtest, wende dich an Frau Wohlgemuth, denn das ist unsere Beratungslehrerin sowie Betreuerin dieses Projektes, das bei der Umsetzung der Idee GEWALTFREIE SCHULE eine ganz wichtige Rolle spielt. Als KLASSENPATEN kümmern sich unsere Streitschlichter aus den Klassen 7 bis 9 z. B. um unsere Fünftklässler und helfen ihnen bei der Eingewöhnung an unserer Schule.

Wenn du Kontakt zu den Streitschlichtern aufnehmen möchtest, weil du vielleicht ihre Hilfe brauchst, kannst du ebenfalls jederzeit zu Frau Wohlgemuth gehen. Sie hilft dir gern weiter.

Wie funktioniert Streitschlichtung?

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  1. So sieht das meistens aus, wenn es Streit gibt. Man hatte Stress und will am liebsten gar nicht mehr miteinander reden. Jeder fühlt sich im Recht. So fällt die Versöhnung natürlich schwer, denn keiner geht auf den Anderen zu.
     
  2. Nun kommt der Streitschlichter ins Spiel. Manchmal kommen die Streitenden von selbst zu ihm, manchmal werden sie von Lehrern geschickt.
    Wichtig ist, dass beide bereit zu einer Schlichtung sind, sonst geht gar nichts.
    Für die Dauer einer Schlichtung können sogar Schulstrafen erst einmal ausgesetzt werden!
     
  3. Ein Schlichtungsgespräch findet statt. Es dauert ca. 15 Minuten.
    Dabei gibt es Regeln, z. B. die Vertraulichkeit (Das Gespräch geht Außenstehende nichts an!). Gegenseitige Beleidigungen duldet der Schlichter nicht und verwarnt in diesem Fall auch. Wenn das ohne Erfolg bleibt, kann er die Schlichtung sogar abbrechen!
    Jede Streitpartei darf ihre Sichtweise des Konflikts vortragen. Dabei darf der / die Andere ihm / ihr nicht ins Wort fallen, sondern muss zuhören.
    Durch besondere Gesprächstechniken (z. B. Spiegeln) hilft der Schlichter, dass man wieder miteinander reden kann.
     
  4. Jede Seite darf sagen, was sie vom Anderen erwartet, aber auch, was sie zu tun bereit ist.
    So wird Konsens (=Übereinstimmung) ausgehandelt.
    Beide Seiten sollen sich als Gewinner fühlen, denn sonst gibt es keine Einigung. Der Schlichter hilft dabei, aber den Konsens müssen die Streitenden selbst finden.
    Am Ende gibt es ein Protokoll. Ein Kontrolltermin wird festgelegt, denn der Schlichter kümmert sich auch um die Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen.
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So sieht der Idealfall am Ende einer Schlichtung aus!

Streitschlichter sind Brückenbauer!

Über die Brücke müssen die Streitenden selbst gehen und einander die Hand reichen. Der Mediator hilft nur beim Brückenbau!